2026
Der deutsche Strommix, heute und in Zukunft.
Der Strommix fasst die Anteile der Energieträger wie Kohle, Gas, Wind, Solar oder Kernenergie bei der Erzeugung des öffentlichen Nettostroms zusammen. Der Mix prägt die Energieversorgungssicherheit, Energiekosten, CO2-Bilanz und das Erreichen der Klimaziele, da der Strommix wetterbedingte Schwankungen, Nachfrage und Importabhängigkeiten abbildet. Seit der Energiewende 2010 strebt Deutschland einen Rückgang fossiler Energiequellen an. Der wachsende Anteil an erneuerbaren Energieträgern im Strommix reduziert die Abhängigkeit von Importen und unterstützt die EU-Klimaziele mit mindestens 80% an erneuerbaren Energien bis 2030. [1]
Die Entwicklung der CO2-Emissionen in Deutschland, Europa und der Welt.
Kohlenstoffdioxid (CO₂) ist ein farbloses und geruchloses Spurengas, das in der Atmosphäre in geringen Konzentrationen vorkommt.[1] Es spielt neben Wasserdampf und anderen Gasen eine zentrale Rolle für den natürlichen Treibhauseffekt, der das Leben auf der Erde überhaupt erst ermöglicht.[2] Ohne diesen Effekt hätte die Erde, betrachtet als idealer schwarzer Körper ohne atmosphärische Einflüsse, eine sogenannte Effektivtemperatur von etwa -19 °C.[3] Tatsächlich beträgt die mittlere Temperatur der Erde jedoch rund 15 °C.[3] Dieser Temperaturunterschied von etwa 34 °C entsteht dadurch, dass Treibhausgase wie Wasserdampf, Methan und CO₂ einen Teil der von der Erdoberfläche abgegebenen Wärmestrahlung absorbieren und wieder in Richtung Erdoberfläche abstrahlen. Dadurch wird Wärme in der Atmosphäre zurückgehalten und nicht vollständig in den Weltraum abgegeben.[3]
Der individuelle CO₂-Fußabdruck – Bestimmung, Kritik und Alternativen.
Der CO₂-Fußabdruck dient als Indikator für die Treibhausgasemissionen von Produkten, Dienstleistungen, Unternehmen oder Privatpersonen. Neben Kohlendioxid werden auch andere Treibhausgase, wie beispielsweise Methan, in sogenannte CO₂-Äquivalente umgerechnet. Entwickelt wurde das zugrunde liegende Konzept in den 1990er-Jahren von Mathis Wackernagel und William Rees an der University of British Columbia. [1]
Das Stromsystem in Europa, heute und in Zukunft (Planung EU).
Das europäische Stromnetz gehört zu den größten und komplexesten der Welt. Es verbindet 266 Millionen Haushalte über ganz Europa hinweg. 36 verschiedene Länder haben sich zum Verbund europäischer Netzbetreiber ENTSO-E zusammengeschlossen. Der Stromverbrauch der EU wird den Prognosen nach weiter steigen, denn viele der Technologien, die auf fossile Energieträger verzichten, wie die E-Mobilität oder Wärmepumpen, benötigen Strom. Laut EU-Kommission könnte sich der Anteil des Stroms am Gesamtenergieverbrauch der EU von heute 23 % bis 2040 auf 50 % verdoppeln. [1, 2]
2025
Der nationale Emissionshandel in Deutschland
Der nationale Emissionshandel in Deutschland ergänzt seit dem Jahr 2021 den Europäischen Emissionshandel. Dieser bepreist die CO2-Emmisionen in den Sektoren Industrie und Stromerzeugung. (DEHSt, 2022) Deutschland ergänzt mit dem nationalen Emissionshandel nun die Sektoren Verkehr und Wärme, indem eine Emissionsbepreisung auf Brennstoffe erfolgt. Der Emissionshandel selbst folgt dem europäischen „Cap and Trade“ Prinzip. Zugleich ist jedoch beabsichtigt, im Gegensatz zum europäischen Modell, dass der Preis direkt an den Verbraucher durch Preissteigerungen weitergegeben wird.




